Phobien und Angst-/Panikattacken

Jeder Mensch erfährt in seinem Leben Angstgefühle, was in "gesundem" Maße als positiv gilt, wenn es beispielsweise darum geht, Gefahren zu erkennen und ihnen zu entgehen. Ohne Angst wäre der Mensch gar nicht fähig zu überleben, weil man ansonsten im Leben mit allem sorglos umgehen würde und sich keiner Gefahr bewusst wäre.

Leider ist die Angst aber auch für zahlreiche unterschiedliche psychische Erkrankungen verantwortlich, wobei man dann von einer Angststörung oder phobischen Störung spricht. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn es zu Einschränkungen des Lebens und somit der Lebensqualität kommt.

Dabei wird unterschieden zwischen einer generalisierten Angststörung und einzelnen Ängsten in Bezug auf spezielle Objekte und/oder Situationen. Bei erstgenannter ist die Angst nicht konkret, sondern vielmehr unbestimmt und nicht auf bestimmte Situationen beschränkt. Dabei können unterschiedliche Symptome in den Vordergrund treten wie etwa anhaltende Nervosität, Muskelspannungen, Zittern, Herzklopfen, Schwindelgefühle, Benommenheit oder Schwitzen und es kommt bei dieser Erkrankung auch häufig vor, dass die Leidtragenden Befürchtungen äußern, wonach der Betroffene selbst oder ein Angehöriger demnächst erkrankt oder verunglückt.

Bei objekt- oder situationsbezogenen Ängsten geht es konkret z.B. um die Angst vorm Fliegen, vor einer zahnärztlichen Behandlung, vor Dunkelheit, Höhen, Menschenansammlungen, Spinnen, Schlangen etc. Dabei kann ein Mensch durchaus mehrere solcher Phobien haben.

Ängste haben große Folgen - Beispiele: Wenn die Angst vor "draußen" so groß ist, dass kaum bis gar nicht mehr das Haus verlassen werden kann, so hat dies die Folge von Isolation und Nichtteilnahme am gesellschaftlichen Leben. Bei großer Flugangst wird man vermutlich viele Orte der Welt, die man gerne besucht hätte, niemals erleben. Wenn bei auftretenden Zahnproblemen die Angst vor einer zahnärztlichen Behandlung so groß ist, dass man es nie in eine Ordination´schafft, wird stark die Gesundheit darunter leiden. Wenn man es nicht mehr schafft, einkaufen zu gehen, weil man in der Warteschlange bei der Kassa Panikattacken bekommt. Und aktuell sind die Terrorangst und die Angst, v.a. heutzutage als Frau alleine in einer Großstadt wie Wien unterwegs zu sein. Stark verbreitet sind Existenz- und Zukunftsängste.

 

Behandlung bei Phobien und Angst/Panikattacken

Wenn das Leben derart beeinträchtigt wird, dass immer mehr Leidensdruck entsteht, dann kann dies psychotherapeutisch behandelt werden, um entweder eine Linderung oder gänzliche Heilung zu erreichen. Bei Phobien werden durch die Therapie die Ursachen meist deutlich und dementsprechend kann bei den Problemen angesetzt werden. Bei Panikattacken ist in den meisten Fällen keine Ursache bekannt und man wird so überrascht, dass es sich dabei eigentlich schon um die Angst vor der Angst handelt. Erfahrungen haben gezeigt, dass Panikattacken häufig während einer Psychotherapie stark reduziert werden können und bis hin zu einem gänzlichen Verschwinden gearbeitet werden kann.

Psychotherapie DDr. Anton Wambach

 

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